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Schädelbasis - Tumore schnell und effektiv bekämpfen

Akustikusneurinom im MRT-Bild

Im freigelegten inneren Gehörgang wird mit Mikroinstrumenten der kleine gutartige Tumor – das sogenannte Akustikusneurinom – entfernt.

Lage des Akustikusneurinoms (schematisch)

Gutartige Tumoren am Hörnerven (Akustikusneurinome, AN) lassen sich durch Hör- und Gleichgewichtstests sowie eine Kernspintomographie des Schädels (MRT) gut diagnostizieren. Nicht alle einseitigen ANs müssen operativ entfernt werden. Entscheidend ist die Größe und Lage des ANs bei der Diagnosestellung.

Das operative Vorgehen hängt vom Wachstum des Tumors und den Beschwerden des Patienten (z.B. Schwindelanfälle, Gesichtsnervenlähmung) ab. Wenn man operieren muss, wird das Vorgehen von der Lage des Tumors bestimmt (translabyrinthärer, retrosigmoidaler, transtemporaler Zugang). Große Tumoren werden im Team mit den Neurochirurgen entfernt.

Während der OP wird zur Schonung die Funktionsfähigkeit der Hirnnerven mittels „Neuromonitoring" überwacht. So sollen möglichst alle wichtigen Strukturen funktionell erhalten bleiben. Damit erhöht sich deutlich die Sicherheit für den Patienten.